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VKU lehnt zusätzliche CO2-Steuer ab

13.05.2019

Um das Energieversorgungssystem zu flexibilisieren, müssten Kunden von zu hohen Strompreisen entlastet werden, heißt es in einem Gutachten des Verbandes kommunaler Unternehmen (VKU). Die Einführung einer zusätzlichen CO2-Steuer lehnt der VKU ab. Am effizientesten wäre es, den Europäischen Emissionshandel auszuweiten. Es sei allerdings nicht realistisch, dass sich die Mitgliedsstaaten zeitnah darauf einigen. Der VKU plädiert deshalb für einen  sektorübergreifenden CO2-Preis. Dafür sollten die gegenwärtigen Energiepreisbestandteile mit klimapolitischem Bezug (EEG-Umlage, KWKG-Umlage) zusammengefasst und an der CO2-Intensität der jeweiligen Energieträger in den Sektoren Strom, Wärme und Verkehr ausgerichtet werden. Dieses Modell sei kompatibel mit dem europäischen Emissionshandelssystem (ETS).

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