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Rohstofftrends Q1/21

08.04.2021

Zum Jahreswechsel 2020/2021 überwogen in ökonomischer Hinsicht eine Reihe von Positivmeldungen die andauernde Last der COVID-19-Pandemie. Die Zulassungen immer weiterer Impfstoffe und der Beginn der Impfkampagnen in vielen Teilen der Welt lassen auf ein baldiges Abschwächen der Pandemie hoffen. Zudem wurde kurz vor knapp ein Abkommen zwischen der EU und Großbritannien über ihre zukünftigen wirtschaftlichen Beziehungengeschlossen. geschlossen.

Auch der Start der neuen Präsidentschaft von Joe Biden sendete positive Signale in die Welt. Aktienindizes beispielsweise in Deutschland, den USA und Japan vermeldeten zu Jahresbeginn Allzeithochs. Die weiterhin hohen Zahlen von Neuinfektionen mit COVID-19 in vielen Ländern sowie die Maßnahmen vieler sich im Lockdown befindlichen Staaten stehen in scharfem Kontrast zu diesem Optimismus. Auch Wirtschaftsprognosen gehen für das Jahr 2021 bei vielen Ländern nicht von einer Erholung der Wirtschaftsleistung auf das Vor-Corona-Niveau aus. In Deutschland ist das Bruttoinlandsprodukt (BIP) laut Statistischem Bundesamt im Jahr 2020 um 5 % geschrumpft. Für 2021 erwarten Experten – jeweils der Durchschnitt von ifo-Institut (Stand Dez. 2020) und EU-Kommission (Stand Nov. 2020) – eine leichte Erholung um 3,2 %. Für die Europäische Union wird mit einem Rückgang von 7,4 % des BIP in 2020 und einem Wachstum von 4,6 % in 2021 gerechnet.

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