Newsletter 2/2013: Mai - 02.05.

Newsletter 2/2013

Liebe Partner und Freunde des Netzwerks,

das NeRess-Koordinierungsteam stellt Ihnen die aktuellen Themen aus der Welt der Ressourceneffizienz vor. 

Mit besten Grüßen
Das Koordinierungsteam NeRess beim VDI ZRE
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1.      Neues von NeRess-Partnern

Viele neue Partner im Netzwerk Ressourceneffizienz

Der Ressourceneffizienz-Gedanke setzt sich in der Öffentlichkeit immer mehr durch. Dies macht sich auch in dem sich ständig erweiternden Kreis unserer Netzwerk-Partner bemerkbar. Mittlerweile umfasst das Partner-Netzwerk rund 20 Mitglieder aus Wirtschaft, Forschung und Verbänden. Wir heißen unsere neuen Mitglieder im Netzwerk Ressourceneffizienz herzlich willkommen! www.netzwerk-ressourceneffizienz.de

Bilanz der Hannover Messe 2013 – weltweit größtes Technologieevent

Mit 6550 Ausstellern aus 62 Ländern zeigte sich die diesjährige Hannover Messe als stärkste Messe seit zehn Jahren. Entlang des Leitthemas Integrated Industry zeigten die Aussteller, dass Vernetzung zu mehr Kosteneffizienz und Produktqualität sowie zu mehr Nachhaltigkeit beitragen kann, was die Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen stärkt. Das VDI ZRE war auf der Messe mit einem Stand vertreten und präsentierte unter dem Motto „Green Innovation“ seine Instrumente für mehr Ressourceneffizienz dem interessierten Publikum. Der sparsame Einsatz von Material und Rohstoffen war auch Thema vieler Podiumsdiskussionen. Die Vielzahl der Veranstaltungen, die sich um das Thema Ressourceneffizienz drehten, zeigen, welche Relevanz diese Problematik inzwischen hat. Link zur Fotogalerie

Neue Broschüre „Innovationen für die Energiewende“

Innovative Lösungen, die zeigen, wie die Energiewende gelingen kann, stellt eine neue DBU-Broschüre vor. Das 50-seitige Heft „Innovationen für die Energiewende“ präsentiert insgesamt 32 beispielhafte Projekte aus den Themenfeldern „Energieeffizienz und Energiesparen“, „Erneuerbare Energien – Erzeugung und Nutzung“ sowie „Kommunikation zur Energiewende“. Die kostenlose Broschüre wurde Anfang April auf der Hannover Messe vorgestellt und ist unter folgendem Link kostenlos herunterzuladen oder zu bestellen. 

Liebe NeRess-Partner, haben Sie Neuigkeiten, die Sie Ihren Partnern im Netzwerk mitteilen möchten? Die Website www.neress.de oder der vierteljährliche Newsletter bietet Ihnen dazu eine Plattform. Schicken Sie uns eine E-Mail an geschaeftsstelle(at)neress.de.

2.      Neues aus der Politik

Umweltinnovationsprogramm fördert jetzt auch Materialeffizienz

Das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit und das Umweltbundesamt fördern mit dem Umweltinnovationsprogramm schon lange Umweltinnovationen. Nun hat Bundesumweltminister Peter Altmaier den neuen Förderschwerpunkt „Materialeffizienz in der Produktion“ vorgestellt. Ab sofort ist auch Materialeffizienz Teil des Programms. www.umweltinnovationsprogramm.de

Studie "EMAS in Deutschland – Evaluierung 2012" vorgestellt

Bundesumweltminister Peter Altmaier hat am 15. April die dritte Konferenz zum europäischen Umweltmanagementsystem EMAS eröffnet, bei der die Studie "EMAS in Deutschland – Evaluierung 2012" vorgestellt wurde. 

Ministerrat erweitert Energiekennzeichnung

Der Rat der Europäischen Energieminister hat im März beschlossen, dass weitere Produktgruppen in das Regime der Energieverbrauchskennzeichnung mit einbezogen werden sollen: Raumerhitzungs-, Wassererhitzungs- und Solartechnik. Zum Beschluss >> 

3.      Veranstaltungen 

Vorankündigung: Neress-Konferenz, 17. Juni 2013 in Berlin

Schwerpunkt der 11. Netzwerkkonferenz ist die Rolle der Mitarbeiter bei der Realisierung von Ressourceneffizienz. Tagungsthemen sind insbesondere die Möglichkeiten und Grenzen der Mitarbeiterbeteiligung, die Rolle der Mitarbeiterqualifizierung und sowie die Frage nach Hilfestellungen seitens der politischen Akteure, um das Umsetzen von Ressourceneffizienz unter Beteiligung der Belegschaft zu unterstützen. Unternehmensvertreter aus den Branchen Metall, Maschinenbau und chemische Industrie präsentieren auf der Konferenz ihre Effizienzerfolge und geben den Teilnehmern Anregungen und Hinweise. Informelle „Netzwerkgespräche“ am Rande der Veranstaltung bieten abschließend genügend Raum für individuelle Fragestellungen. Einladung und Programm folgen in Kürze.

International Resource Panel, 22.-26. April 2013 in Berlin

Die Bundesregierung unterstützt die Arbeit des beim Umweltprogramm der Vereinten Nationen (UNEP) angesiedelten International Resource Panel (IRP). Deren Mitglieder sind internationale Experten aus Industrie-, Schwellen- und Entwicklungsländern, die Analysen und Empfehlungen zum nachhaltigeren Umgang mit natürlichen Ressourcen und zur Steigerung der Ressourceneffizienz erarbeiten. Die 12. Sitzung des UNEP International Resource Panel wird vom 22. bis 26. April 2013 in Berlin stattfinden. Weitere Informationen: http://www.unep.org/resourcepanel/

"Ressourceneffizienz vor Ort“, 27. Mai 2013 in Dresden, 11. Juni 2013 in Wolfenbüttel

Mit der im Rahmen des Netzwerks Ressourceneffizienz durchgeführten Veranstaltungsreihe sollen auf regionaler Ebene Unternehmen und Mitarbeiter angesprochen und Impulse für die betriebliche Praxis gegeben werden. Interessierte Unternehmen oder Mitarbeiter, die auf diesem Gebiet tätig werden wollen, erhalten konkrete Unterstützungsangebote für die Umsetzung von mehr Ressourceneffizienz in ihren Betrieben. Weitere Informationen und Anmeldung hier.

Haben Sie auch Interesse an einer Veranstaltung „Ressourceneffizienz vor Ort“ in Ihrer Region? Sprechen Sie uns an! geschaeftsstelle(at)neress.de

 4.      Best Practice-Beispiel

Baumeister Natur als Vorbild: Künstliche Spinnenseide

Spinnenseide übertrifft bis heute die in der Technik nutzbaren Materialien hinsichtlich ihrer mechanischen Eigenschaften. Schon lange versucht sich die Wissenschaft daran, diese Eigenschaften auf einen künstlich hergestellten Werkstoff zu übertragen. Aufbauend auf Forschungsarbeiten des Bayreuther Professors Thomas Scheibel ist es der Firma AMSilk GmbH nun erstmals gelungen, aus biotechnologisch erzeugten Proteinen Spinnenseiden-Fasern herzustellen. Durch ihre naturidentischen mechanischen Eigenschaften eröffnet dieses auch „Biosteel“ genannte Material bisher unerschlossene Anwendungsfelder. Die hohe Zugfestigkeit zum einen und die extreme Dehnbarkeit der Fasern zum anderen sind die prägnantesten Unterscheidungsmerkmale zu den bisherigen Kunstfasern. Darüber hinaus ist die neuartige Faser auch als medizinisch unbedenklich einzustufen. Ihr Potenzial zur Steigerung der Materialeffizienz im industriellen Umfeld kann als beachtlich angesehen werden.

5.      Studien

EMAS-Benutzerhandbuch online verfügbar

Die EU-Kommission hat die Anforderungen zur Teilnahme am EMAS-Umweltmanagementsystem in einem neuen Benutzerhandbuch anwendergerecht aufbereitet, das im März im Amtsblatt der EU erschienen ist. Zum Beschluss >>

Dena-Studie belegt unerschlossene Energieeffizienzpotentiale

Die Deutsche Energieagentur dena hat eine Studie vorgelegt, in der Energieeinsparpotentiale und Erschließungsmöglichkeiten untersucht werden. Die Studie schließt unter anderem, dass bestehende Informations-, Motivations- und Beratungsprogramme gebündelt, vereinfacht, verstetigt und aufgestockt werden sollten. Zur Studie >>

Ressourcenschonung durch ausgewählte grüne Zukunftstechnologien

Im Auftrag des NABU hat das Institut für Zukunftsstudien und Technologiebewertung grüne Zukunftstechnologien identifiziert, die einen hohen Umweltnutzen versprechen und bei denen eine besondere ressourcenökonomische Relevanz vorliegt. Ziel der Kurzstudie war es, einen Überblick über Unternehmen zu geben, die Produkte grüner Zukunftstechnologien am Markt anbieten und besonders an Ressourcenschonung interessiert sind. Zur Studie >>