Newsletter 3/2013: Juli - 04.07.

Newsletter 3/2013

Liebe Partner und Freunde des Netzwerks,

das NeRess-Koordinierungsteam stellt Ihnen die aktuellen Themen aus der Welt der Ressourceneffizienz vor. 

Mit besten Grüßen
Das Koordinierungsteam NeRess beim VDI ZRE
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1.      Neues von NeRess-Partnern

Rückblick 11. NeRess-Konferenz

Auf der 11. Netzwerk-Konferenz stand die Rolle der Beschäftigten bei der Umsetzung von Ressourceneffizienz im Fokus. Dabei ging es sowohl um die Möglichkeiten der Mitarbeiterbeteiligung als auch um Wege zur Qualifizierung der Belegschaft, um ein intelligentes Ressourcenmanagement umzusetzen. Die Praxisbeispiele der Unternehmen Dürr, Phoenix Contact und Rhein Chemie stießen auf großes Interesse bei den mehr als 100 Teilnehmern. Die Präsentationen der Referenten und Veranstaltungsfotos finden Sie hier.

Erste Zwischenbilanz der Energiecoaches der Industrie- und Handelskammern

Die IHKs melden bereits vor dem Projektende eine Überschreitung des eigentlich gesteckten Ziels von 5.000 beratenen Unternehmen. Ziel der Besuche der Energiecoaches ist es, den Betrieben die Möglichkeiten einer Energieeffizienzberatung zu erläutern und Förderprogramme, Fortbildungsangebote sowie Informationsveranstaltungen vorzuschlagen. In gut 50 Prozent der besuchten Betriebe überstiegen die jährlichen Energiekosten 20.000 Euro. Die größten Verbesserungspotenziale hinsichtlich der Energieeffizienz waren bei Beleuchtung und Heizung zu finden, danach folgte Druckluft, Klimatechnik und Elektromotoren. Zur Pressemeldung >>

2.     Neues aus der Politik

EU-Empfehlungen für Ressourceneffizienz

Die Europäische Ressourceneffizienzplattform hat ihre ersten Empfehlungen bekannt gegeben. Die Plattform fordert die EU dazu auf, in naher Zukunft Ziele zur Entkopplung des Wirtschaftswachstums vom Ressourcenverbrauch zu finden. Zur Veröffentlichung >>

Ökoinnovationen in KMU schaffen zwanzigfache Rendite

Investitionen in KMU, die im Bereich öko-innovativer Technologien tätig sind, erbringen dem neuen Bericht Berichts „Analysing and reporting the results achieved by the CIP Eco-innovation market replication projects” zufolge überdurchschnittliche Renditen, schaffen wertvolle Arbeitsplätze und verringern zudem Umweltauswirkungen. Die Leistung junger KMU, die in den vergangenen zwei Jahren im Rahmen der Komponente „Öko-Innovation“ des EU-Programms für Wettbewerbsfähigkeit und Innovation (CIP) eine finanzielle Unterstützung erhalten haben, wurde untersucht, wobei beeindruckende Ergebnisse zutage traten. Die investierten EU-Fördermittel für Öko-Innovation erbringen eine zwanzigfache Rendite, d. h. jeder investierte Euro hat den Empfängern 20 Euro beschert. Zum Bericht >> 

3.      Veranstaltungen

Verleihung der Green Tec-Awards 2013, 30. August 2013, Berlin

Die Green Tec Awards 2013 werden am 30. August in Berlin verliehen. Vierundzwanzig Bewerber, die eine große Bandbreite von Umwelttechnologien repräsentieren, wurden nominiert. Die Preisverleihung wird auch „Deutschlands grüner Teppich“ genannt, da die Gäste anstatt über den roten Teppich über ökologischen Naturrasen gehen. http://www.greentec-awards.com/home.html

Ressourceneffizienz vor Ort: 10. September 2013, Kiel; 9. Oktober 2013, Heilbronn/Schwäbisch Hall

Das Netzwerk Ressourceneffizienz veranstaltet im Herbst wieder die bekannten Regionalveranstaltungen „Ressourceneffizienz vor Ort“ – diesmal im Norden und im Süden des Landes. Der erste Termin, geplant für den 10. September 2013, wird in Kiel stattfinden, der zweite am 9. Oktober in Heilbronn/Schwäbisch Hall (Modell Hohenlohe). Detaillierte Veranstaltungsprogramme finden Sie demnächst auf der Website des Netzwerks www.neress.de/re-vor-ort. Anmeldungen sind ab sofort per Mail an geschaeftsstelle(at)neress.de oder in Kürze über die Website möglich.

Haben Sie auch Interesse an einer Veranstaltung „Ressourceneffizienz vor Ort“ in Ihrer Region? Sprechen Sie uns an! geschaeftsstelle(at)neress.de

10. WirtschaftsWoche Konferenz „Die Beste Fabrik“, 23.-24. September 2013, Leipzig

Am 23. und 24. September 2013 findet in Leipzig die 10. Konferenz der WirtschaftsWoche zum Thema „Die Beste Fabrik“ statt. Schwerpunktthemen sind diesmal – ähnlich wie schon im Juni 2013 auf der 11. Netzwerkkonferenz – neben Effizienz und Nachhaltigkeit auch die Einbindung von Mitarbeitern sowie Kunden für den Unternehmenserfolg. http://www.bestefabrik-konferenz.de/

Ressourceneffizienz im Dialog, 24. September 2013, Hannover

Auf der Veranstaltung sollen die bereits auf der 11. Netzwerkkonferenz in Berlin diskutierten Fragen des Zusammenarbeitens von Arbeitsgebern und Arbeitnehmern bei der Umsetzung von Ressourceneffizienz speziell für die Chemiebranche vertieft werden. Beteiligt sind u.a. der IGBCE und VDI sowie die Stiftung „Arbeit und Umwelt“ (Träger IG BCE). Neben dem Thema Mitarbeitereinbindung sollen auch Qualifizierung und Innovationsmanagement Gegenstand der Veranstaltung sein. Weitere Informationen finden Sie demnächst auf der Website des Netzwerks Ressourceneffizienz www.neress.de.

4.      Best Practice-Beispiel

Server liefern Heizenergie

Mit Computern heizen. Das ist das Geschäftsmodell des Dresdner Startups AoTerra. In Immobilien werden Computer (Server) eingebaut, deren Rechenleistung im Cloud-Markt genutzt wird. Die Wärme der Server, die als „Abfallprodukt” entsteht, kann kostenfrei zum Heizen der Häuser und zum Erwärmen von Wasser genutzt werden. Weiterer Vorteil: die Server müssen nicht aufwändig gekühlt werden. Sowohl Rechenleistungen als auch  Heizungen sind preiswert und die Umwelt wird geschont. www.aoterra.de

5.      Studien

VCI-Prognos-Studie: „Die deutsche chemische Industrie 2030“

Die Studie gibt einen umfassenden Überblick über die Struktur und die Wachstumsperspektiven der deutschen und europäischen Chemieindustrie im Zeitraum 2011 bis 2030. Für die Modellierung des weltwirtschaftlichen Umfelds werden globale Megatrends analysiert und in die Szenarien mit einbezogen.  In Verbindung mit diesen Entwicklungen werden – sowohl international als auch für Deutschland – zentrale Eckdaten auf Branchenebene dargestellt. Im Ergebnis gewinnen zwar außereuropäische Staaten an Gewicht, der europäische und insbesondere der deutsche Standort kann sich jedoch gut behaupten. Die Entwicklungen variieren von Wirtschaftszweig zu Wirtschaftszweig. Zum Download >>

VDI ZRE: Neue Studien zu Einsparpotenzialen in der Metallverarbeitung sowie Ressourceneffizienz durch CFK

Das VDI ZRE hat zwei neue Studien zu den Themen Ressourceneffizienz in der Metallverarbeitung und den Potenzialen von CFK im Fahrzeugbau veröffentlicht. Die erstere Studie hat errechnet, dass sich durch Ressourceneffizienz in der Metall verarbeitenden Industrie insgesamt Einsparungen bei den Materialkosten von bis zu 2,3 Milliarden Euro realisieren lassen. Die Energiekosten könnten ebenfalls um bis zu einer Obergrenze von 600 Millionen Euro geringer ausfallen.

Die Broschüre „Kohlenstofffaserverstärkte Kunststoffe im Fahrzeugbau – Ressourceneffizienz und Technologien“ fasst den aktuellen Forschungsstand zu Ressourceneffizienz durch den Einsatz von CFK im Fahrzeugbau zusammen und dokumentiert ein Fachgespräch unter Werkstoffwissenschaftlern, Faserproduzenten, Verbundwerkstoffherstellern, Zulieferern, Fahrzeugbauern und Recyclingexperten. Die beiden Publikationen können kostenlos unter www.vdi-zre.de/metallstudie bzw. www.vdi-zre.de/cfk-kurzanalyse heruntergeladen oder als Druckexemplar bestellt werden.

„Nachhaltiges Wirtschaften im Mittelstand“ - neue Broschüre der Friedrich-Ebert-Stiftung

Die Möglichkeiten zur Steigerung der Ressourceneffizienz in kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) beleuchtet die jüngst veröffentlichte 70-seitige Publikation. Dabei werden sowohl betriebliche Instrumente und die Rolle der Belegschaft, als auch die Möglichkeiten und Grenzen politischer Instrumente erörtert. KMU befinden sich im Vergleich zu Großunternehmen in einer besonderen Situation: Eines der größten Hemmnisse für mehr Ressourceneffizienz in KMU sind der Studie zufolge fehlende  finanzielle, zeitliche oder personelle Ressourcen. Diesem sollte, so die Studie, u.a. Rechnung getragen werden, indem die Förder- und Informationsprogramme zu Ressourceneffizienz noch zielgerichteter auf die Bedürfnisse dieser Unternehmen zugeschnitten sind. Zur Broschüre >>