Das Thema „Ressourceneffizienz“ ist ganz entscheidend, wenn es darum geht, unsere Welt zukunftssicher zu gestalten. Mit dem Sonderpreis „Ressourcenschonung und Ressourceneffizienz“ bei Jugend forscht würdigt das Bundesministerium für Umwelt, Klimaschutz, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMUKN) das Engagement junger Forscherinnen und Forscher. Die Projekte können sich dabei sowohl mit der schonenden Nutzung von Ressourcen als auch mit der Steigerung der Effizienz beim Gebrauch natürlicher Ressourcen beschäftigen. Gemeinsam mit dem BilRess-Netzwerk „Bildung für Ressourcenschonung und Ressourceneffizienz“ vergibt das Bundesumweltministerium den Sonderpreis bereits seit 2021 auf Regional- und der Landesebene. Im 60. Jubiläumsjahr von Jugend forscht wurde er nun zum 2. Mal auch auf Bundesebene vergeben. Das Preisgeld ist auf Bundesebene mit 1.500€, auf Landesebene mit 250€ und auf Regionalebene mit 75€ dotiert.
Die 60. Jubiläumsveranstaltung Jugend forscht fand vom 29.05.-01.06.2025 in Hamburg statt. Den Sonderpreis „Ressourcenschonung und Ressourceneffizienz“ auf Bundesebene erhielten in diesem Jahr Nils Lange, Cécile Friedrich und Lucas Meier vom Staatlichen Gymnasium „Albert Schweitzer“ in Erfurt. Die Jungforscher*innen befassten sich mit der Optimierung von Windantrieben in der Seefahrt. Ihr Projekt lautet: Säule statt Segel – Analyse des Flettner-Rotors als unterschätzte Alternative zur Nutzung von Windenergie. Flettner-Rotoren sind rotierende Säulen auf dem Schiffsdeck, die Seitenwinde in Vortrieb verwandeln. Dadurch kann Kraftstoff und umweltschädliche Emissionen wie CO2 eingespart werden.