Jährlich bis zu 125 Milliarden Euro Wertschöpfung durch Circular Economy (CE) allein in der Industrie: Dieses Wachstumspotenzial prognostiziert laut NRW.Energy4Climate eine aktuelle Studie für zirkuläres Wirtschaften in Deutschland. Nordrhein-Westfalen will sich dabei als führender CE-Standort in Europa etablieren. Um diesen Wandel aktiv voranzutreiben, machen die Akteure der nordrhein-westfälischen Kreislaufwirtschaft ab sofort ihre Aktivitäten in der „Allianz für Circular Economy“, kurz „Circular.NRW“, sichtbar. Zum Auftakt unterzeichneten NRW-Umweltminister Oliver Krischer und die Gründungsmitglieder der Allianz, zu denen auch die efa gehört, eine Grundsatzerklärung im Rahmen der Fachtagung „Wirtschaftsfaktor Circular Economy: Strategien zur Umsetzung in Nordrhein-Westfalen“, die am 2. September in Duisburg stattfand.
Das Land hat sich mit seiner Kreislaufwirtschaftsstrategie NRW klare Ziele gesetzt: Wirtschaften in NRW soll künftig stärker in Kreisläufen funktionieren, Ressourcen sollen länger genutzt und Materialien wiederverwendet werden. Damit diese Ziele Wirklichkeit werden, ist die Zusammenarbeit von Wirtschaft, Politik und Wissenschaft entscheidend. Die neue von Umwelt- und Wirtschaftsministerium initiierte Dachmarke „Circular.NRW“ bietet dafür nun den entsprechenden Rahmen und ermöglicht den Akteuren der nordrhein-westfälischen Kreislaufwirtschaft, Synergien zu schöpfen und die Sichtbarkeit für ihre Aktivitäten zu erhöhen. Auf der Fachtagung in Duisburg schlossen sich zentrale Akteurinnen und Akteure der Circular Economy erstmals unter dem Dach von Circular.NRW zusammen. Die Dachmarke ist bei der Leitstelle Circular Economy (CE.NRW) angelegt.