Mit der von uns mitbetreuten Bundesförderung Industrie und Klimaschutz (BIK) unterstützt das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWE) gezielt Investitionen in eine klimafreundliche industrielle Transformation. Die nun vorliegenden Ergebnisse des 1. Förderwettbewerbs zeigen, welches Innovationspotenzial in der deutschen Industrie steckt.
Insgesamt wurden 38 Industrieprojekte ausgewählt, die mit ihren Vorhaben einen wichtigen Beitrag zur Reduktion von Treibhausgasemissionen und zur Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit leisten.
Die Projekte werden insgesamt mit rund 476 Millionen Euro an Fördermitteln unterstützt, davon rund 106 Millionen Euro aus Mitteln der Bundesländer. Mit ihnen sollen private Investitionen von rund einer Milliarde Euro angestoßen werden. Die geförderten Vorhaben sind bundesweit angesiedelt und decken ein breites Technologiespektrum ab.
Modul 2: CCU/S als Schlüssel für schwer vermeidbare Emissionen
Ein besonderer Schwerpunkt der Förderung liegt auf dem von uns betreuten Modul 2. Dieses Modul adressiert Vorhaben zu Carbon Capture, Utilization and Storage (CCU/S).
Gefördert werden Projekte, die CO2 stofflich weiterverwenden, dauerhaft speichern oder der Atmosphäre mithilfe von Direct Air Capture (DAC) entziehen.
Gerade für Industrieprozesse, bei denen Emissionen technisch oder wirtschaftlich nur schwer vermeidbar sind, stellen CCU- und CCS-Technologien einen entscheidenden Baustein auf dem Weg zur Klimaneutralität dar. Die Ergebnisse des ersten Förderaufrufs zeigen, dass diese Technologien zunehmend praxisnah entwickelt und in industrielle Anwendungen überführt werden.