Bei öffentlichen Förderprogrammen für Materialeffizienzprojekte und der damit verbundenen Fördermittelvergabe ist es daher wichtig, die erreichten THG-Einsparungen nach standardisierten Methoden zu ermitteln, um Vergleichbarkeit sicherzustellen. Eine Möglichkeit ist eine Ökobilanz (sog. Life Cycle Assessment): Sie liefert umfassende Ergebnisse, ist jedoch aufwendig und zeitintensiv.
Aus diesem Grund wurde die Einfache standardisierte Vorgehensweise zur Ermittlung eingesparter Treibhausgas-Emissionen von Projekten zur Materialeffizienz – kurz ESTEM – konzipiert. Die ESTEM-Methodik ermöglicht eine schnelle, transparente und richtungssichere Abschätzung eingesparter THG-Emissionen aus Materialeffizienz-Maßnahmen, ohne tiefes Fachwissen im Hinblick auf Ökobilanzierung oder umfangreiche personelle Kapazitäten vorauszusetzen.