In Nordrhein-Westfalen sind heute schon rund 6,9 Millionen Menschen von Hitzebelastung betroffen – besonders in Städten und dicht besiedelten Regionen. Bis 2050 könnten es laut Prognosen des Landesamtes für Natur, Umwelt und Klima Nordrhein-Westfalen (LANUK) bis zu elf Millionen sein. Auch das Frühjahr 2025 zeigt, wie sehr der Klimawandel das Land verändert: Gemäß Deutschem Wetterdienst war es erneut deutlich zu warm, extrem trocken und außergewöhnlich sonnig. Mit nur 96 Litern pro Quadratmeter zählte es zu den drei trockensten Frühjahren seit Beginn der Messungen.
Das Land Nordrhein-Westfalen und die Europäische Union helfen den Kommunen, sich besser auf die Folgen des Klimawandels einzustellen. In der dritten Förderrunde des Projektaufrufs „Klimaanpassung.Kommunen.NRW“ im Rahmen des EFRE/JTF-Programms NRW 2021-2027 wurden von 45 eingereichten Projektskizzen 24 Vorhaben von einem unabhängigen Begutachtungsausschuss zur Förderung empfohlen. Die ausgewählten Projekte werden von Land und EU mit insgesamt 27 Millionen Euro gefördert.