Die Produktion im Produzierenden Gewerbe ist im November zum dritten Mal in Folge gestiegen. Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes1 lag sie im Vormonatsvergleich preis-, kalender- und saisonbereinigt um 0,8 Prozent höher. Der Zuwachs der Produktion im Oktober wurde gleichzeitig leicht auf +2,0 Prozent nach oben revidiert (zuvor: +1,8 Prozent). Im Vergleich zum Vorjahresmonat verzeichnete der Ausstoß im Produzierenden Gewerbe ein Plus von 0,8 Prozent.
Eine maßgebliche Rolle spielte dabei die Industrie, die ihre Ausbringung um 2,1 Prozent gegenüber dem Vormonat ausweitete. Ausschlaggebend war hier wie schon in den Monaten zuvor eine Produktionssteigerung im Bereich der Investitionsgüterproduzenten (+4,9 Prozent). Die Produktion von Konsum- und Vorleistungsgütern wurde hingegen gedrosselt (-0,3 Prozent bzw. -0,8 Prozent). Auch die Ausbringung im Bau wurde zuletzt mit -0,8 Prozent nach einem Anstieg im Vormonat zurückgefahren. Dabei kam es sowohl im Hoch- als auch im Tiefbau zu einem Rückgang (-0,9 Prozent bzw. ‑0,1 Prozent). Am deutlichsten nahm die Produktion im Energiesektor mit -7,8 Prozent ab.