Kreislauffähigkeit von Elektronikgeräten

Stellen wir uns das Leben unseres Mobiltelefons vor. Zunächst hat jemand am Schreibtisch das Konzept bis ins kleinste Detail entwickelt. Anschließend wurde es hergestellt, indem Rohstoffe aus der ganzen Welt beschafft und zusammengetragen wurden, um in einer Fabrik neben Milliarden gleicher Geräte zusammengebaut zu werden. Als nächstes fand es seinen Weg in einen Showroom oder einen Laden in unserer Nähe oder ins Internet. Und schließlich landete es, eingewickelt in eine elegante Verpackung, in unseren Händen und wurde zu unserem unverzichtbaren Begleiter.

In vielleicht zwei oder drei Jahren wird es ein besseres Gerät geben mit besseren Features. Oder vielleicht funktioniert das aktuelle Modell, das wir besitzen, nicht mehr richtig, es fehlen bestimmte Features oder Update-Möglichkeiten. Schon bald werden wir uns nach einem neuen Mobiltelefon umsehen. Vielleicht verkaufen wir das alte Gerät, aber so oder so wird es nach einem weiteren Jahr oder vielleicht nach zwei Jahren im Müll landen. Von dort gelangt es manchmal in Recyclinganlagen für Telefone, wo bestimmte Teile entnommen werden. Aber häufig landet es einfach auf einer Mülldeponie und wird Teil von Elektroschrottlieferungen, die legal oder illegal in Länder mit weniger strengen Regulierungen zur Entsorgung von Elektroschrott transportiert und schließlich dort abgeladen werden. Dort wird es dann Teil von Millionen von Tonnen Elektroschrott, die jedes Jahr produziert werden und ein Gesundheitsrisiko darstellen, die Umgebung kontaminieren und die Artenvielfalt gefährden.

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Koordination Umwelt und Nachhaltigkeit

Tel: +49 69 6308-364
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