Das Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft verlängert sein Förderprogramm für den flächendeckenden Einsatz von ressourcenschonendem Beton (R-Beton). Bei der Herstellung von R-Beton wird die natürliche Gesteinskörnung im Beton teilweise durch aufbereiteten Bauschutt ersetzt. Ziel des neu aufgelegten Förderprogramms ist es, R-Beton insbesondere auch in weiteren Anwendungsbereichen, wie der Betonfertigteilindustrie, zu etablieren. Zusätzlich wird künftig der Klimaschutz noch stärker adressiert. Das Programm läuft bis Ende 2026.
Wichtiger Baustein für mehr Ressourceneffizienz und Klimaschutz im Bausektor
„Bauschutt aufzubereiten und wieder in den Kreislauf zu bringen ist eine wichtige Stellschraube für mehr Ressourceneffizienz und Klimaschutz im Bausektor. Durch den Einsatz von ressourcenschonendem Beton gehen wir sparsam mit unseren wertvollen Rohstoffen um, schonen unsere Deponien und sparen zusätzlich viele schädliche CO2-Emissionen in der Bauwirtschaft ein“, erläutert Umweltministerin Thekla Walker. „Deshalb fördern wir den Einsatz von R-Beton in weiteren Anwendungsbereichen mit insgesamt zwei Millionen Euro.“