Ressourcen schonen, Abfälle vermeiden und Lieferketten widerstandsfähiger machen: Eine funktionierende Kreislaufwirtschaft gewinnt für Nordrhein-Westfalen zunehmend an Bedeutung. Das Wirtschafts- und das Umweltministerium haben nun Eckpunkte einer „Circular Economy Strategie“ vorgelegt. Damit schafft die Landesregierung eine wichtige Grundlage, um die Kreislaufwirtschaft zum Innovationsmotor für neue Produkte, Geschäftsmodelle und Wertschöpfung zu machen und so die internationale Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen in Nordrhein-Westfalen zu stärken. Ab sofort können sich insbesondere Unternehmen, Verbände, NGOs und Kommunen per Online-Konsultation an der Erstellung der Strategie beteiligen.
Wirtschafts- und Klimaschutzministerin Mona Neubaur: „In Nordrhein-Westfalen ist die Circular Economy Realität. Mit der Kreislaufwirtschaftsstrategie stärken wir Wettbewerbsfähigkeit und Klimaschutz, machen uns unabhängiger von teuren Rohstoffimporten und ermöglichen neue Wertschöpfung. Schon heute sichert die Kreislaufwirtschaft mehr als 240.000 innovative Jobs in NRW – mit steigender Tendenz. Gerade für Unternehmen in Bereichen wie Chemie, Baustoffe und Metall bieten zirkuläre Geschäftsmodelle echte Zukunftschancen, die wir gemeinsam in NRW nutzen wollen.“
Umwelt- und Verkehrsminister Oliver Krischer: „Mit diesem Schritt schaffen wir auf Landesebene einen Rahmen für den Wandel hin zu einer nachhaltigen und ressourcenschonenden Wirtschaft. So entstehen zirkuläre Produkte und innovative Geschäftsmodelle. Wir denken vermeintliche Gegensätze zusammen, damit sie sich gegenseitig verstärken: Wirtschaftlicher Erfolg und Umwelt- und Klimaschutz ermöglichen gemeinsam neue Lösungen.“