Neue Technologien zur Entnahme von Kohlendioxid aus der Atmosphäre eröffnen Chancen für Klimaschutz und Innovation

Im Rahmen der Fachkonferenz "CO2-Entnahme aus der Atmosphäre: Neue Chancen für Klimaschutz und Innovation" des Bundesumweltministeriums diskutieren rund 180 Expertinnen und Experten aus Wissenschaft, Politik, Wirtschafts- und Umweltverbänden sowie Unternehmen über Potenziale und Maßnahmen zum Hochlauf neuer CO2-Entnahmetechnologien.

Auch wenn die CO2-Entnahme die konsequente Minderung von Treibhausgasemissionen nur ergänzt, wird sie ein unverzichtbarer Baustein zum Erreichen und dem dauerhaften Erhalt der Treibhausgasneutralität sein. Die Innovationen für Entnahmetechnologien bieten zudem beachtliche wirtschaftliche Chancen.

Bundesumweltminister Carsten Schneider: "Noch sind die Technologien und Methoden zur technischen CO2-Entnahme weit entfernt von dem Niveau, das wir in Zukunft brauchen. Wir wollen ihnen deshalb jetzt einen Schub geben und die notwendigen Weichen für den Markthochlauf stellen. Die CO2-Entnahme wird wichtig für unvermeidbare Restemissionen etwa aus der Landwirtschaft und bestimmten Industrieprozessen. Ich möchte, dass deutsche Unternehmen die hervorragenden Marktchancen in diesem wichtigen Technologiefeld nutzen können. In den kommenden Jahren werden wir dafür auch eine Förderung zur Verfügung stellen. Durch den Hochlauf treten wir in eine neue Phase der Klimapolitik ein, sichern die Einhaltung unserer langfristigen Klimaziele ab und leisten so unseren Beitrag, das globale 1,5 Grad-Ziel in Reichweite zu halten."

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