Von Badezimmer bis Buntstift und Backpapier, von Computer bis Kosmetika: Kunststoff, umgangssprachlich Plastik genannt, ist omnipräsent. Die Kehrseite: riesige Abfallmengen, Meere als Müllhalden – mit gravierenden Folgen für Menschen, Tiere, Pflanzen, Umwelt. Über Wege aus dieser Plastikflut diskutierte gestern Abend auf der Veranstaltung „DBUgoesBrussels“ der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) in Kooperation mit dem baden-württembergischen Umweltministerium ein hochkarätig besetztes Podium in der Brüsseler Landesvertretung Baden-Württemberg bei der Europäischen Union (EU). Seitens der EU-Kommission wies Umwelt-Generaldirektorin Florika Fink-Hooijer auf Verbindungen zur organisierten Kriminalität hin. Baden-Württembergs Umweltministerin Thekla Walker forderte ein EU-Deponieverbot. Und DBU-Generalsekretär Alexander Bonde nannte die Kreislaufwirtschaft „das Geschäftsmodell der Zukunft – für Ökologie und Ökonomie“.