Das Bundesumweltministerium (BMUKN) startet eine neue Förderrunde der „Exportinitiative Umweltschutz“ (EXI). Gefördert werden vorrangig Projekte in zentralen Bereichen der Daseinsvorsorge, etwa in der Kreislauf- und Recyclingwirtschaft, der Wasser- und Abwasserwirtschaft, im nachhaltigen Konsum sowie beim Einsatz von Wasserstoff-Minigrids zum Beispiel als Ersatz für Dieselgeneratoren.
Ziel der EXI ist es, Technologien deutscher GreenTech-Unternehmen auf internationalen Märkten zu platzieren und so zur Lösung von Umweltproblemen beizutragen. Die Förderung richtet sich an Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft – ausdrücklich auch kleine und mittlere Unternehmen –, Vereine, Verbände, Hochschulen und außeruniversitäre Forschungseinrichtungen mit Sitz in Deutschland.
Projektskizzen können bis zum 15. Februar 2026 eingereicht werden.
Bundesumweltminister Carsten Schneider: „Umwelttechnologien werden ein immer stärkeres Zugpferd für unsere Volkswirtschaft und den Standort Deutschland. Sie schaffen viele tausend Jobs mit Zukunft. Mit der EXI unterstützt mein Haus deutsche Clean-Tech-Unternehmen bei der internationalen Verbreitung ihrer Umwelttechnologien und Dienstleistungen. Das hilft bei gemeinsamen Lösungen für drängende globale Umweltprobleme, etwa der Abwasser-Reinigung oder dem Elektroschrott-Recycling. Gleichzeitig investieren wir damit in unsere eigene Zukunft, indem wir deutschen Unternehmen neue Chancen auf wachsenden internationalen Märkten eröffnen und ihre Wettbewerbsfähigkeit dort stärken.“