Die für Klima- und Ressourcenschutz sowie Unabhängigkeit von fossilen Rohstoffimporten immens wichtige Kunststoffrecycling-Branche benötigt bundesweit dringend neue Impulse für mehr Wettbewerbsfähigkeit. Zu diesem Schluss kommt eine Untersuchung des Wuppertal Instituts im Auftrag der DBU. Besonders problematisch: Ab 1. Januar 2030 schreibt die bald in Kraft tretende EU-Verordnung für Verpackungen und Verpackungsabfälle (Packaging and Packaging Waste Regulation, PPWR) Mindestquoten für Rezyklate vor. Wegen fehlender Investitionssicherheit geben jedoch immer mehr Kunststoffrecycling-Betriebe auf, Know -how geht verloren und es droht eine „Rezyklatlücke“.
Ein Positionspapier, das Anfang Mai auf der Umwelttechnologie-Messe IFAT in München präsentiert wurde, schlägt sechs Lösungen zur Rettung der Branche vor: