Wie Unternehmen Batteriespeicher wirtschaftlich nutzen und damit ihre Wettbewerbsfähigkeit stärken können, stand im Mittelpunkt des Praxischecks „Batteriespeicher als strategischer Wirtschaftsfaktor in der betrieblichen Energiewende“ am 2. Juli in Löhne. Zahlreiche Unternehmensvertreterinnen und -vertreter aus Ostwestfalen-Lippe nutzten die Gelegenheit, sich über aktuelle Entwicklungen, Geschäftsmodelle und Fördermöglichkeiten zu informieren.
Die Fachvorträge machten deutlich, dass Batteriespeicher heute weit mehr sind als reine Energiesysteme. Sie eröffnen Unternehmen neue Potenziale zur Senkung von Energiekosten, zur Erhöhung der Versorgungssicherheit sowie zur Vermarktung von Flexibilität. Gleichzeitig beeinflussen regulatorische Neuerungen und neue Marktmechanismen die Wirtschaftlichkeit entsprechender Investitionen.
Von der Theorie in die Praxis
Die HORIZONTE-Group erläuterte unter anderem die neue MiSpeL-Regelung zur Marktintegration von Speichern und Ladepunkten und zeigte auf, welche zusätzlichen Erlösmodelle sich daraus für Unternehmen ergeben können. Anhand eines konkreten Praxisbeispiels wurde veranschaulicht, wie sich durch Eigenverbrauchsoptimierung, intelligentes Lastmanagement und Multi-Use-Konzepte wirtschaftliche Vorteile realisieren lassen. Dabei wurde deutlich: Der Erfolg eines Batteriespeichers hängt entscheidend vom passenden Geschäftsmodell ab.