Unternehmen investieren bereits erheblich in ihre eigene Widerstandsfähigkeit. Doch viele Risiken lassen sich nicht allein auf betrieblicher Ebene bewältigen. Eine aktuelle Allensbach-Studie im Auftrag des BDI zeigt: Aus Sicht vieler Unternehmen fehlt eine klare Vorstellung, wie ein resilienter Wirtschaftsstandort aussehen sollte ebenso wie eine übergreifende Strategie für den Weg dorthin. Gefragt sind klare Ziele, bessere Rahmenbedingungen und ein Staat, der dort handelt, wo Unternehmen an Grenzen stoßen.
Einzelne Maßnahmen wirken – ein Gesamtkonzept fehlt
Resilienz ist eine Gemeinschaftsaufgabe: die Rolle von Politik und staatlichen Institutionen sehen Unternehmen dabei differenziert: Sie bewerten einzelne staatliche Unterstützungsleistungen durchaus positiv. Aus Sicht vieler Betriebe fehlt jedoch eine übergeordnete Strategie, die unterschiedliche Instrumente bündelt und auf ein gemeinsames Ziel für den Wirtschaftsstandort ausrichtet. Das ist das zentrale Ergebnis der Umfrage „Wirtschaftliche Resilienz und Maßnahmen zu ihrer Stärkung“ des Instituts für Demoskopie Allensbach (IfD) im Auftrag des BDI.