Der Raum war gut gefüllt, die Vorträge spannend und es wurde rege genetzwerkt: Beim Frühjahrsnetzwerktreffen Bioökonomie wurde wieder einmal deutlich, welches Potenzial in regionalen Stoffkreisläufen steckt.
Es ging um unternehmerische Praxis, technologische Innovationen und neue Transferangebote rund um die biobasierte Wirtschaft in Baden-Württemberg.
Hier eine kleine Review:
- Sebastian Weickert von der EurA Innovationsberatung berichtete über gelebte Bioökonomie-Beispiele in der Region Virngrund. Übrigens: Wer pflanzenfaserbasiertes Tierstreu aus nachwachsenden Rohstoffen verwendet, trägt zur Müllreduzierung bei: Tierstreu macht 5 – 10 % des städtischen Müllvolumens aus…
- Auf eine Reise ins Land der unbegrenzten Faser-Möglichkeiten ging es mit Fiber Engineering aus Karlsruhe. Geschäftsführer Egon Förster erzählte von Schafwoll-Power in Akustikdämmplatten, von den hervorragenden Eigenschaften von Hühnerfedern und der feuerresistenten Natur von Seegras.
- 'Auf dem Wasserweg zum Bio-Kerosin' war der Titel des Vortrags von Dr. Gero Becker, Fachgebiet Konversionstechnologien nachwachsende Rohstoffe der Universität Hohenheim. Er gab Einblick in den HTL-Technologie-Transfer (hydrothermale Verflüssigung) und in die bemerkenswerten Eigenschaften von Wasser nahe des kritischen Punktes.
- Colette Kamuf und Viktoria Lei stellten den TransBIB One-Stop-Shop vor: Eine Bioökonomie-Plattform, die Wissen, Infrastruktur, Partner und Regulatorik bündelt.
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