SMART Standards: ISO und IEC digitalisieren die Normung

Wie lassen sich Normen in einer Welt anwenden, in der Produkte digital entwickelt, Prozesse automatisiert gesteuert und Anforderungen maschinell geprüft werden?  

Technische Normen sind bislang überwiegend für Menschen geschrieben. Für digitale Systeme, automatisierte Prüfungen oder den Einsatz in Entwicklungs- und Planungstools ist diese Form jedoch nur eingeschränkt geeignet. Unter dem Schlagwort SMART Standards arbeitet die internationale Normung deshalb seit mehreren Jahren daran, Normeninhalte konsequent zu digitalisieren.  

Warum digitale Normung neue Formen braucht 

SMART Standards strukturieren Normeninhalte in klar definierte, logisch verknüpfte Einheiten. So entstehen Normen, die sich automatisiert auswerten, prüfen und anwenden lassen. Das SMART-Ökosystem eröffnet neue Möglichkeiten für unterschiedliche Akteursgruppen: 

  • Industrieunternehmen integrieren digitale Normen in Entwicklungs-, Produktions- und Qualitätsprozesse und erhöhen so Effizienz und regulatorische Sicherheit.
  • Regulierungsbehörden profitieren von konsistenten, digital verknüpften Schnittstellen zwischen Normung und Regulierung.
  • Normungsorganisationen nutzen automatisierte Werkzeuge entlang des gesamten Normenentwicklungszyklus.
  • Anwender*innen erhalten Normen, die passgenauer auf ihre Anforderungen zugeschnitten und leichter nutzbar sind. 

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