Der Strukturwandel macht auch vor der Wirtschaft nicht halt: Wie müssen sich Handwerksbetriebe transformieren, welche Vorteile bietet ihre kleinbetriebliche Struktur? ZDH-Präsident Jörg Dittrich dazu im Interview mit Thomas Meyer-Lüttge ("NordHandwerk").
Ist die kleinbetriebliche Struktur des Handwerks grundsätzlich angesichts der klimapolitischen Notwendigkeiten/Ziele und neuer digitaler, plattformbasierter Geschäftsmodelle hinreichend effizient und also zukunftsfähig?
Es ist klug, die Strukturen der Wirtschaft zu hinterfragen. Eindeutige Antwort in den Vergleichen ist, dass familiengeführte Handwerksbetriebe über Generationen hinweg Herausforderungen gemeistert haben. Die Kleinteiligkeit und die Qualifikationen sind kein Nachteil, sondern bringen Flexibilität und Geschwindigkeit bei nötigen Anpassungen - und das oft deutlich besser als bei großen Konzernen. Gerade in Zeiten des Wandels sind flexible Strukturen ein klarer Vorteil. Das starke Handwerk ist ein Wettbewerbsvorteil Deutschlands.