Die Tiefe Geothermie kann zu einem wesentlichen Baustein im zukünftigen Energiesystem werden: Bei effizienter Nutzung der in Deutschland vorhandenen geothermalen Vorkommen könnten ca. 5 bis 10 % des erforderlichen Endenergiebedarfs aus dieser Quelle gedeckt werden! Wärme aus Geothermie ist zudem ganzjährig verfügbar und eine grundlastfähige Wärmequelle, weshalb sie ein enormes Potenzial bietet.
Wie die Nutzung Tiefer Geothermie im konkreten Fall aussehen und die Umsetzung von Projekten gelingen kann, war Fokus der ersten Veranstaltung am 15. September. Nach einer kurzen Einführung in die Thematik durch Yvonne Bönner (KEAN), ging es zunächst um die gezielte Nutzung von Fördermitteln aus der Bundesförderung Effiziente Wärmenetze (BEW). Hierüber werden zum Beispiel Machbarkeitsstudien gefördert, mithilfe derer die Projektumsetzung konkretisiert werden kann. Dass auch ein professionelles Projektmanagement von zentraler Bedeutung ist, wusste Daniel Pohl von Drees und Sommer zu berichten.