Normen machen Umwelt- und Klimaschutz messbar, vergleichbar und umsetzbar
Deutschlands Treibhausgasemissionen sinken – aber zu langsam: 2025 lagen sie laut UBA bei rund 649 Millionen Tonnen CO₂-Äquivalenten und damit nur um 0,1 % unter dem Vorjahreswert. Seit 1990 sind die Emissionen zwar um 48 % zurückgegangen, um das Klimaziel für 2030 zu erreichen müssten sie ab 2026 jedoch im Schnitt um 42 Millionen Tonnen CO₂-Äquivalente pro Jahr sinken.
Der Befund zeigt: Klimaschutz braucht nicht nur politische Ziele, sondern belastbare Grundlagen, um Emissionen zu erfassen, Fortschritte nachvollziehbar zu machen und Maßnahmen gezielt nachzusteuern. Diesen Handlungsdruck unterstreicht auch der Weltumwelttag. Seit der ersten Weltumweltkonferenz 1972 findet er jedes Jahr am 5. Juni statt – 2026 steht er international unter dem Motto „Inspired by Nature. For Climate. For Our Future.“, kurz #ForClimateNow. Weltweit beteiligen sich mehr als 150 Staaten mit Aktionen, in Deutschland unter dem Motto „Umweltschutz bringt was. Zusammen.“