Wie Kreislaufwirtschaft gelingt

Das sogenannte lineare Wirtschaften führt zu knappen Ressourcen und übermäßigen Verbrauch an Fläche, Energie und Rohstoffen. Welche Auswege es aus solchen Dilemmata gibt, zeigt die neue Ausstellung „Jetzt geht´s rund – Kreisläufe statt Abfälle“ der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) – mit interaktiven Stationen und interessanten Einblicken, wie eine umweltfreundliche zirkuläre Zukunft funktionieren kann. Das Gemeinschaftsprojekt mit dem VDI Technologiezentrum wird heute (Donnerstag) im DBU Zentrum für Umweltkommunikation (ZUK) in Osnabrück eröffnet.

Ressourcen sparsamer, gerechter und nachhaltiger einsetzen

„Die Art und Weise, wie wir derzeit produzieren und konsumieren, hat direkte Auswirkungen auf die Umwelt und stellt eine Gefahr für unsere eigene Lebensgrundlage dar“, sagt DBU-Generalsekretär Alexander Bonde, der die Ausstellung eröffnet. Voraussagen des Globalen Ressourcen-Ausblicks 2024 (engl. Global Resource Outlook) der Vereinten Nationen zeigen, dass die weltweite Entnahme natürlicher Ressourcen bis 2060 um 60 Prozent steigen wird. Das Modell der Kreislaufwirtschaft (engl. Circular Economy) soll diesen Trend umkehren, indem bestehende Materialien und Produkte so lange wie möglich genutzt, geteilt, wiederverwendet, repariert, aufgearbeitet und recycelt werden.

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Ulf Jakob, DBU Zentrum für Umweltkommunikation 

Tel: +49 541 9633-960
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