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Plastics Economy? Kunststoffe in der Kreislaufwirtschaft

04.10.2019

Ob als Mikroplastik im Meer, als Verpackung im Supermarkt oder im Laptop – Kunststoffe sind omnipräsent und das nicht nur in unserem alltäglichen Umfeld, sondern auch als gesellschaftliches und politisches Thema. Dabei stehen sie zunehmend in der Kritik. Die positiven Eigenschaften, also die Gründe, warum Kunststoffe so vielfältig eingesetzt werden, geraten dabei manchmal in den Hintergrund: Kunststoff sind sehr leicht, isolieren gut und können Dank verschiedener Zusatzstoffe unterschiedlichste Funktionalitäten und Einsatzgebiete erschließen.
Ein vielversprechender Weg ist das werkstoffliche Recycling, bei dem Kunststoffe zu Granulat verarbeitet, eingeschmolzen und wieder in neuen Produkten eingesetzt werden. Diese gelingt jedoch nur, wenn dieser Kunststoff in ausreichender Qualität, möglichst sortenrein vorliegt. Rainer Zies von der MKV GmbH Kunststoffgranulate sieht hier eine zentrale Herausforderung. Innovative Sortierverfahren können hilfreich sein, wie etwa das Tracer Based Sorting der Polysecure GmbH. Dem Kunststoff wird bereits vor der ersten Nutzung eine Marker-Substanz beigemischt, sodass er eindeutig identifiziert werden kann. Ist ein werkstoffliches Recycling nicht möglich, so wird heute in erster Linie thermisch verwertet, also verbrannt. Als Alternative zeichnet sich die Idee des chemischen Recyclings ab, welches die Kunststoffe aufspaltet und danach vollständig neu synthetisiert.

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Verfasser

Hessen Trade & Invest GmbH / Technologieland Hessen

 

Konradinerallee 9
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Dr. Felix Kaup
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Projektleiter Ressourceneffizienz & Umwelttechnologien
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