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Ehrgeiziger Klimaschutz am Industriestandort Deutschland nur mit Wasserstoff möglich

07.11.2019

Holger Lösch, stellvertretender BDI-Hauptgeschäftsführer, äußert sich zur Stakeholder-Konferenz zur Nationalen Wasserstoffstrategie. Der aktuelle regulatorische Rahmen sei eine große Hürde für die Wirtschaftlichkeit.

„Ehrgeiziger Klimaschutz ist am Industriestandort Deutschland nur mit Wasserstoff möglich. Der BDI erwartet, dass die Nationale Wasserstoffstrategie neben einer langfristigen Perspektive ein kraftvolles Signal für erste Anwendungen im industriellen Maßstab sendet.

Mit Wasserstoff kann beides gelingen: ernsthafter Klimaschutz und die Zukunftssicherung der industriellen Wertschöpfung. Der aktuelle regulatorische Rahmen ist eine große Hürde für die Wirtschaftlichkeit von Wasserstofftechnologien.

Die Bundesregierung muss das Thema jetzt vorantreiben. Sie muss unter anderem rasch darüber entscheiden, wie sie Abgaben und Umlagen für Strom anpasst, die europäische Erneuerbaren-Energien-Richtlinie national umsetzt und synthetische Kraftstoffe fördert.

Deutschland wird auch in einer Wasserstoffwirtschaft langfristig Energie-Importeur bleiben. Internationale Pilotprojekte mit verlässlichen Partnern wie zum Beispiel Australien müssen daher jetzt umgehend starten, um den Aufbau eines globalen Wasserstoffmarktes dynamisch voranzutreiben.“

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