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Klimaneutral mit CO2 wirtschaften

29.11.2021

Diskussionspapier der NRW-Landesinitiative IN4climate.NRW erarbeitet Lösungen für nachhaltiges Carbon Management

Bislang ist Kohlendioxid kein Bestandteil von Infrastrukturplanungen in Deutschland. Dabei wird die Entstehung von CO2 in manchen Prozessen auch in Zukunft unvermeidbar sein, trotz Prozessoptimierungen und unabhängig vom eingesetzten Brennstoff. So zum Beispiel in der Kalkindustrie, wo Kohlendioxid im Zuge des Brennprozesses natürlicherweise aus dem Carbonatgestein entweicht. Auch in einer klimaneutralen Industriezukunft wird sich bei manchen Produktionsprozessen nicht gänzlich vermeiden lassen, dass Kohlendioxid (CO2) entsteht. Gleichzeitig sind viele Branchen auf CO2 als Ressource angewiesen. Das vom Think Tank IN4climate.NRW gemeinsam mit 17 Partnern aus Industrie und Wissenschaft erarbeitete Diskussionspapier "CO2 in einer klimaneutralen Industrie: Infrastrukturanforderungen für NRW" fasst Impulse und konkrete Anforderungen für ein nachhaltiges Carbon Management zusammen. Ziel ist, Kohlenstoff zu nutzen, ohne dem Klima zu schaden. Christoph Zeiss, Senior Researcher im Forschungsbereich Strukturwandel und Innovationen am Wuppertal Institut, ist einer der Hauptautoren. Er betont: "Für eine klimaneutrale Industrie muss ein Umgang mit prozessbedingt anfallendem CO2 gefunden werden. Nordrhein-Westfalen ist aufgrund seiner vorhandenen Grundstoffindustrien die Kernregion für die Einführung von neuen Infrastrukturen für eine CO2-Wirtschaft."

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