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IZT – Institut für Zukunftsstudien und Technologiebewertung

Das IZT – Institut für Zukunftsstudien und Technologiebewertung ist eine 1981 gegründete gemeinnützige Forschungseinrichtung. Hauptaufgaben des IZT sind die Durchführung von Forschungsprojekten, die Erstellung von Gutachten und die Beratung von Entscheidungsträgern in Politik und Wirtschaft.

Schwerpunkte der Arbeit sind Zukunftsstudien und die Analyse der Entwicklung und Einführung neuer Technologien sowie die Abschätzung und Bewertung ihrer wirtschaftlichen, politischen, ökologischen und sozialen Folgen. Darüber hinaus entwickelt das IZT Strategien und Instrumente zur Technikgestaltung sowie zum ökologischen und sozialen Strukturwandel in Wirtschaft und Gesellschaft.

Als gemeinnütziges und unabhängiges Forschungsinstitut

  • erarbeitet das IZT seit mehr als 30 Jahren zukunftsorientierte Studien mit langfristiger gesellschaftlicher Bedeutung,
  • unterstützt das IZT Entscheidungsträger in Wirtschaft und Gesellschaft durch praxisnahes Orientierungs‐ und Handlungswissen,
  • analysiert und bewertet das IZT neue Technologien, deren Umfeld und Folgen,
  • fördert das IZT die Entwicklung innovativer Produkte, Prozesse und Dienstleistungen,
  • stellt das IZT die Ergebnisse seiner Forschung durch Veröffentlichungen und Vorträge einer breiten Öffentlichkeit zur Verfügung,
  • sieht sich das das IZT dem Leitbild der nachhaltigen Entwicklung verpflichtet.

Das IZT arbeitet mit neueren Methoden der qualitativen, quantitativen und partizipativen Ursachen, Folgen‐, Bewertungs‐, Innovations‐ und Zukunftsforschung. Grundsätzlich bedient sich das IZT bei seiner Arbeit der Erkenntnisse und Methoden der traditionellen Fachdisziplinen ‐ sowohl der Natur‐ und Ingenieurwissenschaften als auch der Geistes‐, Sozial‐ und Kulturwissenschaften.

Das IZT ist seit Mitte 2013 Teil des Konsortiums, das das renommierte Büro für Technikfolgen-Abschätzung beim Deutschen Bundestag (TAB) verantwortet. Das IZT soll vor allem mit seiner Expertise in Zukunftsforschung, Dialogprozessen und Diskursanalysen dazu beitragen, dass die Handlungsoptionen des Parlaments im Hinblick auf gesellschaftliche Bedarfe noch früher identifiziert werden können.

Die Forschungs- und Beratungsaktivitäten und damit die Kompetenzschwerpunkte des IZT strukturieren sich in drei Clustern:

  • Zukunftsforschung und Partizipation
  • Nachhaltigkeit und Transformation
  • Technologie und Innovation

Eine besondere Qualität des IZT liegt darin, dass fachliche Expertise und Vernetzung mit wissenschaftlichen, politischen und wirtschaftlichen Akteuren systematisch mit den Zukunftsforschungskompetenzen kombiniert werden. Dazu gehören weiterhin sowohl die vernetzte, systemische Betrachtung von Zukunftshemen als auch der diskursive Umgang mit Spannungsfeldern wie gesellschaftliche Akzeptanz und Akzeptabilität wissenschaftlich-technischer Entwicklungen, stofflich-ökologische Folgen oder subjektive und soziale Konstruktionen von Zukunft und Zukunftsbildern. Der Transfer von Wissensbeständen der Zukunftsforschung in gesellschaftliche Praktiken und, umgekehrt, der partizipative Transfer von Handlungswissen in Zukunftsideen und Zukunftsgestaltung prägt das Kompetenzprofil des IZT.

Partizipation im Verständnis des IZT ist reflektierter Lernprozess relevanter EntscheidungsträgerInnen und Stakeholder. Sie lässt Zukunft offen, erweitert das Möglichkeitsspektrum und schafft Raum, Zukunftsalternativen abzuwägen. Zukunftsforschung und Partizipation sind wesentliche Voraussetzungen, die moderne Gesellschaft in Richtung Nachhaltigkeit zu transformieren.

Das IZT verfügt über umfangreiche und langjährige Erfahrungen mit verschiedenen partizipativen Formaten wie

  • Bürgerkonferenzen
  • Zukunftswerkstätten und -konferenzen
  • Fokusgruppen und Fishbowl-Moderationen
  • Stakeholder Panel
  • Citizen Science
  • Design Thinking
  • Reallabore
  • Social Media
  • normative Szenarien

Das IZT unterstützt Wirtschaft und Politik bei der Generierung von Visionen und Leitbildern, innovativen Ideen, Projekten und Roadmaps, der Erstellung von Szenarien bis hin zur Entwicklung von nachhaltigen Zukunftsmärkten.

Wer zukunftsfähig sein will, muss sich mit den technologischen, wirtschaftlichen, politischen, gesellschaftlichen und ökologischen Veränderungen auseinandersetzen. Welche fundamentalen Veränderungen und Trends sind zu erwarten? Welche Chancen und Herausforderungen erwachsen daraus? Was treibt und hemmt die Entwicklung von Zukunftsmärkten? Welche Wild Cards können auftreten? Welche erfolgreichen Zukunftsstrategien können abgeleitet werden?

Die Beantwortung dieser Fragen verlangt eine leistungsfähige Früherkennung von Chancen und Risiken, komplexe Lebenszyklus- und Systembetrachtungen und die Integration relevanter Stakeholder in Innovationsprozesse. Dies gilt gerade für Megatrends der Nachhaltigkeit. Besonders relevant sind Energie- und Rohstoffversorgungssicherheit sowie Klimawandel, aber auch die Folgen des demografischen Wandels und soziale Innovationen in Richtung eines nachhaltigen Konsums zeichnen sich immer deutlicher ab.

Die Besonderheit des IZT-Ansatzes ist die transdisziplinäre und interdisziplinäre Verknüpfung fachlicher Expertise mit der kooperativen Praxis gegenüber den Adressaten und Auftraggebern, BürgerInnen und Expertengremien, gesellschaftlichen und wissenschaftlichen Institutionen.

IZT

Kontakt

IZT – Institut für Zukunftsstudien und Technologiebewertung

 

Schopenhauerstr. 26
14129 Berlin

Ansprechpartner
Dr. Michael Scharp
Abteilung
Forschungsleitung Nachhaltigkeit und Transformation
Tel: +49 (0) 30803088-14
Fax: +49 (0) 30803088-88
E-Mail: m.scharp@izt.de

www.izt.de

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