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Studie des Öko-Instituts zu Kostenentlastungen durch nachhaltige Beschaffung

30.09.2015

In der Studie wird die Umwelt- und Kostenentlastung einer umweltverträglichen Beschaffung gegenüber einer konventionellen Beschaffung untersucht. Die Ergebnisse der Untersuchung werden auf das Einkaufsvolumen der öffentlichen Haushalte im Land Berlin hochgerechnet. Der Fokus liegt dabei auf insgesamt 15 Produktgruppen und Dienstleistungen, die auskunftsgemäß bei der öffentlichen Hand häufig und in größeren Mengen beschafft werden. Dabei handelt es sich um 15 Beschaffungsgüter aus den Bereichen Bürogeräte, Verbrauchsmaterialien, Beleuchtung, Gebäude, Verkehr und Abfallentsorgung. Für jede dieser Produktgruppen und Dienstleistungen werden die Kosten und Umweltwirkungen der Beschaffung eines marktüblichen, konventionellen Produktes mit denen eines umweltverträglichen Produktes verglichen.  Die Studie kommt zum Ergebnis, dass es durch umweltverträgliche Beschaffung zu niedrigeren Lebenszykluskosten in zehn Produktgruppen sowie zu höheren Lebenszykluskosten in fünf Produktgruppen kommt. Die Kostenentlastung summiere sich für das Land Berlin auf rund 38 Mio. Euro pro Jahr und Treibhausgasemissionen könnten um 47 Prozent eingespart werden.

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