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UBA-Studie „Kartierung des anthropogenen Lagers in Deutschland zur Optimierung der Sekundärrohstoffwirtschaft“

31.07.2015

Informationen zu Qualität und Volumen des in Deutschland in Form von Bauwerken, Infrastrukturen und weiteren langlebigen Gütern bestehenden Vermögens liegen bislang nur sehr unvollständig vor. Dieses „anthropogene Materiallager“ kann als Quelle für Sekundärrohstoffe dienen. Für eine systematische Bewirtschaftung dieses Kapitalstocks ist es erforderlich, die Größe und Zusammensetzung des Materiallagers sowie dessen Veränderungsdynamik umfassend zu erforschen. Dieser Aufgabe widmet sich die vorliegende Studie in einem ersten Schritt, in dem Grundlagen für den Aufbau eines fortschreibbaren Datenbankmodells des anthropogenen Materiallagers geschaffen wurden. Als Kernergebnis der Studie liegen umfangreiche Datensammlungen, -auswertungen und -diskussionen zum anthropogenen Materiallager Deutschlands vor. Orientierungsgrößen zum Bestand sowie zu Zu- und Abflüssen nach Materialarten und Gütergruppen wurden abgeschätzt. Datenquellen, Schätz- und Umrechnungsverfahren sowie weiterhin bestehende Wissenslücken werden dargestellt und der Weg hin zu solideren Ergebnissen wird beschrieben.

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